Weinlexikon

Damit die Sinneswahrnehmungen bei der Weinverkostung treffend und für alle Personen gleich verständlich formuliert werden können, gibt es eine spezielle Wein - Terminologie.

Die wichtigsten Wein - Begriffe:

Abgang Nachhaltigkeit des Geschmacks. Je länger und intensiver, desto besser die Qualität
Alkohol Der Begriff stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie das Feinste oder das Geistige.
Aroma Stoffe die arteigene Duft- und Geschmacksbilder verleihen
Aroma Spezifische Duft- und Geschmacksbilder werden als Aroma bezeichnet. Bei Spirituosen kommt das Aroma zum größten Teil aus den natürlichen Inhaltstoffen der Früchte, kann aber durch die Art der Lagerung noch verfeinert werden.
Ausbau wie Wein entwickelt bzw. trinkreif bereitet wird
Ausdruck siehe Charakter
Barrique Eichenfass mit 225 Liter Volumen
Blume angenehmer Geruch,kann edel, fein oder zart sein
Bukett Bezeichnung von Duftund Aroma bei reifen Weinen
Charakter Summe aller positiven Geruchs- und Geschmacksempfindungen
Cuvée bestimmte Abfüllung oder Mischung von Weinen
dekantieren umgießen von der Flasche in eine Karaffe
Destillation Durch Erhitzung werden flüchtige Alkohole und Aromastoffe von den Feststoffen getrennt. Durch anschließendes Abkühlen der Dämpfe kondensieren sie wieder zu Flüssigkeit. Destillation wird landläufig auch als Brennen bezeichner.
Extrakt Rückstände des Weines wie Zucker, Säuren, Glycerin,Mineralien etc. nach dem verdampfen von Alkohol und Wasser
Finesse Bezeichnung bei edlen Weinen für eine Vielzahl an Geruchs-und Geschmacksnuancen;Weine mit feinem, vornehmen und elegantem Charakter
Firne alter Wein mit starkem Lagerbukett; bei Spitzenweinen: Edelfirn; Steigerung: Sherryton
flach Wein ohne nennenswerten Charakter oder Eigenschaften
Foxton siehe Fuchsgeschmack
Fuchsgeschmack eigentümlicher Geschmack bei amerikanischen Wildreben
gerbstoffreich herber, tanninreicher Wein
harmonisch alle Gemacksanteile sind optimal aufeinander abgestimmt
herb tanninreiche Weine
hochfarbig Färbung, die durch zu wenig Schwefel und zu viel Luft zustande kommt
holzig Geschmack, der durch Fehler bei Fasslagerung entsteht
Körper Gesamteindruck von Alkohol- und Extraktgehalt; kann mager, dünn, schlank, rund, muskulös, fett oder fleischig sein
Korkgeschmack entsteht durch einen Fehlton im Korken und lässt sich nicht mehr entfernen
leicht geringer Alkohol- und Extraktgehalt
lieblich Weine mit harmonischer Süße
rassig Weine mit kräftiger, jedoch nicht unangenehmer Säure
rein sauberer Wein ohne Nebengeschmack oder Nebengeruch
saftig vollmundig, fruchtig, kein trockenes Gefühl auf der Zunge
samtig Herbheit; wird durch Extrakt und Alkohol soweit überdeckt, dass auf der Zunge ein samtartiges Gefühl entsteht
sauber Geruch und Geschmack sind einwandfrei, aber ohne Charakter
schal ohne Frische, leer, matt
Tannin Substanz aus Schalen, Kernen und Stielen oder durch ein Holzfass, die im Mund ein zusammenziehendes Gefühl verursacht; kann seidig, samten, feinkörnig, grobkörnig oder rau sein
voll körperreich
warm gute Rotweine mit optimalem Alkoholgehalt
Weinstein gehört bei manchen Jahrgängen und Rebsorten zum normalen biologischen Reifeprozess. Beeinflusst nicht die Qualität des Weines